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DRK bei Mönchengladbach Olé und Tour de France gefordert

Gleich zwei außergewöhnliche Großveranstaltungen forderten am vergangenen Wochenende die Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes in Mönchengladbach.

Die arbeitsreichen Tage begannen für die ehrenamtlichen Helfer des DRK an Samstag, 01. Juli, mit dem Partyevent „Mönchengladbach Olé“, womit das Gefühl der bei deutschen Urlaubern besonders beliebten spanischen Ferieninsel Mallorca und ihres Partystrandes, dem „Ballermann“, in den SparkassenPark importiert wurde. Künstler wie Michael Krause, Jürgen Drews und Mia Julia heizten den mehr als 13.000 Besuchern bei angenehmen Temperaturen um 20 Grad ein, womit auch für die Rettungskräfte ein gestiegenes Einsatzpensum einherging.

Nachdem die Kollegen der Johanniter Unfall Hilfe bei der ersten Station der diesjährigen Olé-Tour in Oberhausen mit mehr als 200 Behandlungen über eine klare Steigerung der Schlagzahlen im Vergleich zum Vorjahr berichtet hatten, war in der Mönchengladbacher Planungsgruppe reagiert und der Kräfteansatz für den eventbezogenen Sanitäts- und Rettungsdienst deutlich erhöht worden. So standen für die Partybesucher insgesamt 53 Einsatzkräfte als Ansprechpartner bei kleinen und großen Notfällen zur Verfügung. Mit 45 Behandlungen vor Ort und 12 Transporten in umliegende Akutkrankenhäuser konnte auch das DRK Mönchengladbach, welches auch bei allen kommenden Veranstaltung der SparkassenPark Betriebs GmbH in diesem Sommer den Sanitätsdienst stellen wird, eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Olé-Party 2016 feststellen. Aufgrund der Reaktion auf die Berichte aus Oberhausen wurden jedoch ausreichend Kräfte vorgehalten, sodass zu jeder Zeit die optimale medizinische Betreuung der Besucher gewährleistet war.

Nachdem viele der Rotkreuzler erst wenige Stunden zuvor im SparkassenPark ihren Dienst beendet hatten, stand für einen Großteil von ihnen am folgenden Sonntag, 02. Juli, mit der durch Mönchengladbach führenden Tour de France das nächste große Event an. Zuständig für den vom Roten Kreuz sanitätsdienstlich verantworteten Streckenabschnitt war Kreisbereitschaftsleiter René Hartmann: „Wir befanden uns bereits seit Monaten in der Planungsphase für dieses Event, bei dem wir neben dem größten Einsatzabschnitt des Sanitätsdienstes auch den Fachberater Hilfsorganisationen für die Berufsfeuerwehr Mönchengladbach gestellt haben. So konnte eine reibungsfreie Zusammenarbeit sichergestellt werden!“ Zusätzlich kümmerte sich die Verpflegungsgruppe des DRK auch um die Versorgung der Kollegen des Arbeiter-Samariter-Bundes, was dort äußerst positiv aufgenommen wurde. Auch aufgrund der moderaten Wetterlage blieb es für die ca. 60 Mönchengladbacher und Essen angereisten Rotkreuzler bei einem vergleichsweise entspannten Einsatz, in dem Sanitäter im Bereich der Bismarckstraße nur knapp fünf Patienten behandelten.

Ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen und ein Krankentransportwagen des Roten Kreuzes verstärkten den Regelrettungsdienst und standen auf der Hohenzollernstr. Jederzeit bereit. Die Fahrzeuge übernahmen insgesamt 6 Einsätze für die Berufsfeuerwehr. Das

Notarzteinsatzfahrzeug wurde zu einem Patienten mit Herz-Kreislaufstillstand alarmiert, welcher erfolgreich wiederbelebt werden konnte. Dafür wollen wir unserer Besatzung nochmal herzlich danken!

Die Einsatzleitungen der beiden Tage können auf ein arbeitsreiches, jedoch aufgrund der vorangegangen konsequenten Planung reibungslos abgelaufenes Wochenende zurückblicken. Jedoch wäre dies ohne den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer, sowohl aus Mönchengladbach, als auch von überregionalen Rotkreuz-Gliederungen, nicht möglich gewesen! DANKE!

20. Juli 2017 22:46 Uhr. Alter: 27 Tage